Charkiw: 10 Minuten, um Tiere zu retten – dann kommen die Bomben

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Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind wir von PETA Deutschland vor Ort im Einsatz und retten so viele Tiere aus dem Kriegsgebiet, wie wir nur können. Besonders schrecklich ist die Lage in Städten wie Charkiw. Dort arbeiten wir gemeinsam mit den Tierschützer:innen von Animal Rescue Charkiw zusammen, um zurückgelassene und heimatlose Tiere aus dem Krisengebiet zu befreien und über die Grenzen zu bringen. Helen von Animal Rescue Charkiw berichtet in einem Interview von der aktuellen Situation in der Ukraine.

 

 
 
 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von PETA Deutschland (@petadeutschland)

„Die Tiere sind gestresst und in schlechten Zuständen“

Noch immer ist die Kriegssituation sehr schwierig, denn viele Menschen fliehen ohne ihre Tiere aus dem Land. Viele Tiere bleiben zwar mit Nahrung zurück, aber ohne ihre Halter:innen. Die Tiere sind gestresst, verängstigt und meist in einem schlechten Zustand. Die Tiere, die nicht unter den Trümmern begraben wurden, sind teils schwer verletzt.

„Wir haben 10 Minuten Zeit, Tiere zu retten“

Helen berichtet, dass ihr Team oftmals nur 10 bis 15 Minuten Zeit hat, um Tiere zu retten. Sollten die Retter:innen länger bleiben, riskieren sie, von Bomben und Trümmern getroffen und verletzt zu werden. Die Tierschützer:innen bringen die verlassenen oder aus zerbombten Sheltern geretteten Tiere anschließend über die Grenzen.

Auch arbeitet das Team eng mit dem ukrainischen Militär zusammen. So beschützt das Militär oft die besonders heiklen Einsätze, nimmt selbst Tiere auf und gibt sie an Animal Rescue Charkiw weiter für die Ausreise aus der Ukraine.

Unterstützen Sie unsere Arbeit in der Ukraine

Helfen Sie uns und Animal Rescue Charkiw mit einer Spende, damit wir weiterhin Tiere aus dem Kriegsgebiet retten und Tierheime wieder aufbauen können. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir so zahlreiche Leben retten.