Neues PETA-Motiv: Hitze tötet! Warum Moderator Matthias Killing im Auto fast erstickt

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PETA Motiv Matthias Killing

Ein Moderator in Not: Matthias Killing ist für uns von PETA Deutschland in die Rolle eines Hundes geschlüpft – eingeschlossen im heißen Auto; ohne Frischluft. Der engagierte Tierfreund möchte damit Menschen sensibilisieren, Hunde niemals im Auto zu lassen, vor allem nicht bei sommerlichen Temperaturen. Denn für vierbeinige Begleiter kann dieses schnell zur Todesfalle werden.

Moderator Matthias Killing appelliert: Helfen Sie im Notfall!

„Ich selbst habe schon zweimal Hunde aus heißen Autos befreit, die hechelnd und verzweifelt am Fenster saßen. Schon in wenigen Minuten kann sich im Sommer das Innere eines Autos auf bis zu 70 Grad aufheizen. Sobald Sie Tiere in Not im Auto sehen, holen Sie bitte Hilfe – es zählt wirklich jede Minute!“

Moderator Matthias Killing

Matthias Killing moderiert TV-Sendungen und Veranstaltungen. Seit 2009 ist er beispielsweise regelmäßig im Sat.1-Frühstücksfernsehen oder bei Sportprogrammen zu sehen, darunter Ran und die Fußball-Champions- und -Europa-League. Matthias und seine Partnerin haben selbst zwei Hunde aus dem Tierschutz adoptiert und leben am Rande von Berlin.

Fahrzeuge, Balkone und Terrassen können Todesfallen bei Hitze werden

Hunde besitzen kaum Schweißdrüsen und kühlen sich vorrangig durch Hecheln ab. Überhitzung kann daher schnell zu irreparablen Organschäden oder einem Herzstillstand führen. Es kann für Hunde darum nicht nur lebensgefährlich enden, in einem Auto eingesperrt zu sein – auch auf Balkonen und Terrassen staut sich die Hitze im Sommer. Ein Schattenplatz allein reicht nicht als Abkühlung. Bitte sperren Sie Ihren tierischen Begleiter niemals allein auf dem Balkon, der Terrasse oder im Auto ein; auch nicht „nur für ein paar Minuten“.

Grafik Hitzeentwicklung im geschlossenen Auto

Hitzenotfall bei Hunden im Auto: So handeln Sie im Ernstfall richtig

Wenn Sie an einem Tag mit hohen Temperaturen einen Hund entdecken, der im Auto ein- oder auf einem Balkon ausgesperrt ist, sehen Sie bitte nicht weg. Im Notfall kann schnelles Eingreifen Leben retten. An diesen Anzeichen erkennen Sie, dass sich ein Hund in Todesgefahr wegen Überhitzung befindet: Taumeln, dunkle Zunge, glasige Augen, starkes Hecheln oder Erbrechen.

 So gehen Sie vor, wenn ein Hund eingesperrt und in Gefahr ist:

  • Auto- oder Wohnungsbesitzer:in ist nicht in Sicht? Rufen Sie im nächsten Schritt umgehend die Polizei.
  • Befindet sich der Hund in Lebensgefahr? Ziehen Sie in Betracht, die Autoscheibe einzuschlagen und den Hund so zu retten – Achtung, damit machen Sie sich im Zweifel strafbar. Allerdings sind uns keine Fälle bekannt, in denen bislang nach einem derartigen Fall rechtliche Folgen für Tierretter:innen entstanden sind.
  • Auf Parkplätzen von beispielsweise Super- oder Baumärkten können Sie Fahrzeughalter:innen über die Information ausrufen lassen, wenn der Hund noch nicht in Lebensgefahr ist.
  • Wenn Sie das Tier selbst befreien, sollten Sie dem Tier dringend Erste Hilfe leisten. Oft ist es auch notwendig, den Hund nach der Befreiung sofort in eine tiermedizinische Praxis zu bringen.

So kühlen Sie Ihren Hund bei Hitze ab

Damit es gar nicht erst zu Überhitzungen kommt und Ihr Hund sich auch bei warmen Temperaturen gut fühlt, gibt es einige Tipps, wie Sie Ihren vierbeinigen Freund bei Hitze abkühlen können.