Christine Neubauer und Hund Gismo: „Adoptieren, nicht kaufen!“

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Christine Neubauer ist glücklich. Zusammen mit ihrem Partner, dem Fotografen Jose Campos B., hat die Schauspielerin einen portugiesischen Wasserhund aus einem mallorquinischen Tierheim adoptiert. Gismo war zunächst sehr schüchtern, doch mit gutem Training, viel Zeit und Liebe konnte das Paar dem kleinen Vierbeiner fast alle Ängste nehmen. Für PETA zeigen sich Christine Neubauer und Gismo als starkes Team. Im Making-of-Video des Kampagnen-Shootings erzählt die gebürtige Münchnerin, wie der Hund ihr Leben bereichert und warum für sie erst jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, mit einem Tier zusammenzuleben.

„Ich möchte jedem ans Herz legen, im Tierheim und nicht beim Züchter nach einem tierischen Begleiter zu schauen. Jedes Tier hat eine zweite Chance verdient. Gismo ist unser absoluter Goldschatz – hätten wir nicht das Tierheim besucht, wären wir ihm nie begegnet.“

Christine Neubauer

Christine Neubauer ist als preisgekrönte Schauspielerin einem großen TV- und Kinopublikum bekannt. Sie studierte einige Semester Psychologie, bevor sie Schauspielunterricht nahm und anschließend am Lee Strasberg Institute in New York ausgebildet wurde. Und auch als Autorin der Vollweib-Reihe (erschienen im Knaur-Verlag) oder Modedesignerin feiert Neubauer große Erfolge. Sie lebt seit sechs Jahren auf Mallorca.

Jose Campos unterstützte die Aktion als Fotograf und freute sich, seine Partnerin und den geliebten Vierbeiner harmonisch in Szene setzen zu können.

PETA Motiv Christine Neubauer

Jährlich landen ca. 80.000 Hunde in deutschen Tierheimen. Auch auf Mallorca sitzen viele der Tiere in staatlichen Einrichtungen. In Spanien sind vor allem nachhaltige Vor-Ort-Maßnahmen notwendig. Wer sich nach reiflicher Überlegung für ein Tier aus dem Tierheim entscheidet und auf Mallorca lebt, findet in den örtlichen „Perreras“ sicher den passenden tierischen Begleiter. Grundsätzlich muss die Adoption eines tierischen Mitbewohners gut abgewogen werden, weil mit der Aufnahme eines Tieres viel Verantwortung verbunden ist. Als Urlauber ist es sinnvoll, die örtlichen Tierschutzvereine zu unterstützen. Nur nachhaltige Kastrationsprogramme können die strukturelle Problematik dauerhaft verändern. Finden Hunde in Spanien kein Zuhause, werden sie nach einer gewissen Zeit getötet.

Was Sie tun können

Die Aufenthaltszeit von Hunden und Katzen in Tierheimen hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht: In Deutschland warten etwa 25 Prozent der Tiere zwölf Monate oder länger auf eine Vermittlung. Denn obwohl jedes Jahr rund 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt werden, produzieren Züchter und „Vermehrer“ weiterhin Nachwuchs. Eine verantwortungsvolle Zucht gibt es aus Tierschutzsicht nicht, denn jedes gezüchtete Tier nimmt einem Tier im Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause.

Wer sich gewissenhaft dafür entscheidet, ein Tier aufzunehmen, sollte einem heimatlosen Tier eine Chance geben.