Münchner Verkehrsgesellschaft schießt Tauben ab – Anzeige erstattet

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Uns von PETA hat eine erschreckende Whistleblower-Nachricht erreicht: In einem Münchner U-Bahnhof wurden Stadttauben grausam getötet. Laut der Zeugin handelte es sich bei den Tätern um vermutliche Mitarbeiter der Münchner Verkehrsbetriebe, die durch Warnwesten erkennbar waren.

Tauben mit Pistolen abgeschossen

Die Zeugin teilte uns mit, dass die Täter am 24. Januar 2020 mit einer Pistole im U-Bahnhof München Harras auf Tauben geschossen haben. Die Tauben fielen tot zu Boden. Die Täter packten die leblosen Tiere und entsorgten sie wie Müll. Auch in den nächsten Tagen war diese grausame Tat immer noch durch Blutspuren am Boden erkennbar.

PETA hat Strafanzeige erstattet

PETA hat gegen alle Verantwortlichen der Münchner Verkehrsgesellschaft Strafanzeige aufgrund des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und das Waffengesetz erstattet. Die Strafanzeige schließt die Täter und auch alle mitwirkenden Entscheidungsträger ein.

Das große Leid der Stadttauben

Tauben in Bahnhofshallen und in Städten führen ein leidvolles Leben. Sie werden durch Metallspitzen und Netze verdrängt, leiden Hunger und sind zahlreichen Verletzungsgefahren ausgesetzt. Schuld daran ist der Mensch. Denn es handelt sich hierbei nicht wie häufig angenommen um wilde Tiere, sondern um domestizierte Tiere, die vom Menschen gezüchtet, abhängig gemacht und anschließend ausgesetzt wurden.

Was Sie tun können

  • Bitte informieren Sie sich und Ihr Umfeld über das Leid der Stadttauben und dessen Ursachen, wie zum Beispiel den grausamen Brieftaubensport.
  • Setzen Sie sich gemeinsam mit Stadttaubenprojekten in Ihrer Stadt für die Schaffung von Taubenschlägen ein.